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Europäisches Führungszeugnis Erteilung

Allgemeine Informationen

Als ausländischer Staatsangehöriger eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) können Sie ein sogenanntes „Europäisches Führungszeugnis“ erhalten.

Es enthält den Inhalt des Bundeszentralregisters und gibt zusätzlich Auskunft über den Inhalt des Strafregisters ihres Herkunftsstaates. Eine Wahlmöglichkeit zwischen einem Führungszeugnis und einem Europäischen Führungszeugnis besteht nicht.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Gemeinde und dem Bundesamt für Justiz.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Unterlagen, die ihre Identifikation ermöglichen (z. B. einen mit Lichtbild versehenen Ausweis)
  • bei erweitertem Europäischem Führungszeugnis: schriftliche Aufforderung von der Person, die das erweiterte Führungszeugnis von Ihnen verlangt
Welche Gebühren fallen an?
  • Gebühr: 13,00 EUR müssen bei der Beantragung im Service-Büro beglichen werden. Im Anschluss müssen von der Beantragerin/dem Beantrager noch 20,00 EUR an das Bundesamt für Justiz überwiesen werden.
Bearbeitungsdauer
  • Bearbeitungsdauer: 20 Tage
Was sollte ich sonst noch wissen?

Eine Übersetzung und eine inhaltliche Überprüfung der durch den Herkunftsmitgliedstaat mitgeteilten Angaben erfolgt nicht.

Das (erweiterte) Europäische Führungszeugnis kann bei Bedarf zur Vorlage bei einer Behörde beantragt werden. In diesem Fall wird das Führungszeugnis unmittelbar an die Behörde übersandt, die das Führungszeugnis von Ihnen verlangt hat.

Wenn Sie vermuten, dass das Führungszeugnis Eintragungen enthält, können Sie beantragen, dass es zunächst an ein von Ihnen benanntes Amtsgericht übersandt wird, damit Sie es dort einsehen können.