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Vorkaufsrecht: Inanspruchnahme

Allgemeine Informationen

Die zuständige Stelle besitzt zur Sicherung und Verwirklichung ihrer Bauleitplanung ein Vorkaufsrecht. Dieses umfasst beispielsweise Grundstücke im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, wenn das fragliche Grundstück im Bebauungsplan für öffentliche Nutzungszwecke vorgesehen ist.

Verfahrensablauf:

Der Grundstücksverkäufer ist verpflichtet, den Abschluss eines Kaufvertrags unverzüglich der zuständigen Stelle mitzuteilen. Diese hat dann zwei Monate Zeit, ihr Vorkaufsrecht (durch Abgabe einer entsprechenden Erklärung) auszuüben. Macht sie von ihrem Vorkaufsrecht keinen Gebrauch, stellt sie auf Antrag ein so genanntes Negativattest aus.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Fachbereich Bauen/Liegenschaften/Sport.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden ggf. Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Vorkaufsrechtsverzichtserklärung wird eine Gebühr von 15,00 € erhoben.

Zahlungsarten
  • Barzahlung
  • Überweisung
  • EC-Kartenzahlung
Welche Fristen muss ich beachten?

Der Abschluss eines Kaufvertrags ist durch den Grundstücksverkäufer unverzüglich mitzuteilen.