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Zusätzliche Leistungen für Kinder mit Behinderungen in Krippen und Kindergärten Bewilligung

Allgemeine Informationen

Eine Behinderung oder drohende Behinderung und den Bedarf an Eingliederungshilfe stellt die zuständige Stelle des Ortes fest, an welchem das Kind wohnt.

Entsprechend des von der zuständigen Stelle festgestellten Bedarfs an Eingliederungshilfe wird auf Antrag dem Kind mit Behinderung eine Leistung gewährt. Die folgenden Leistungen sind möglich:

Integrative Kindergartenbetreuung

Das Angebot einer integrativen Kindergartenbetreuung richtet sich an behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder ab dem 3. Lebensjahr. In einer integrativen Kindergartengruppe werden Kinder mit Behinderungen und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut.

 Heilpädagogischer Kindergarten für Kinder mit einer geistigen Behinderung bzw. einer Körperbehinderung

Der heilpädagogische Kindergarten bietet eine Betreuung und Förderung für Kinder ab dem 3. Lebensjahr an, die eine geistige oder körperliche Behinderung haben oder davon bedroht sind und einen teilstationären Förderbedarf haben.

Sprachheilkindergärten und Sonderkindergärten für Kinder mit einer Hörbehinderung

Sprachheilkindergärten und Sonderkindergärten für Kinder mit einer Hörbehinderung sind teilstationäre Einrichtungen, in denen Kinder mit einer nicht nur vorübergehenden wesentlichen Sprach- oder Hörbehinderung – in der Regel nach Vollendung des 4. Lebensjahres – betreut werden. In diesen Sonderkindergärten werden heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Leistungen erbracht.

Heilpädagogische Kindergärten, Sprachheil- und Sonderkindergärten haben sich auf die Förderung und Betreuung behinderter Kinder spezialisiert und bieten keine integrative Betreuung an.

Über die vorhandenen Angebote in Wohnortnähe und die aufgrund des Förderbedarfs des Kindes mögliche Förderung können die Eltern sich von der zuständigen Stelle beraten lassen.

Weiterführende Informationen:

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit  integrativer Gruppen obliegt dem Landkreis Peine. Auskunft über eventuell freie Kapazität in den beiden Integrationsgruppen erteilt die Gemeinde.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Die Kosten der Eingliederungshilfe für die Betreuung des Kindes mit Behinderung werden von der zuständigen Stelle oder dem Land getragen. Von den Eltern können jedoch Kosten in Höhe der häuslichen Ersparnis gefordert werden. Für die Förderung in Sprachheilkindergärten und Sonderkindergärten für Kinder mit einer Hörbehinderung tragen außerdem die gesetzlichen Krankenkassen einen Teil der Kosten.

Rechtsbehelf

Gegen den Bescheid bezüglich der Eingliederungshilfe kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe dieses Bescheides Widerspruch bei der Stelle, die den Bescheid erteilt hat, erhoben werden.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Informationen über den Standort integrativer Gruppen erteilen auch die Gemeinde, die Samtgemeinde und die Stadt.